Gemäß der traditionellen Betrachtungsweise besteht der männliche Orgasmus aus zwei Phasen. Während der ersten Phase kontrahieren die akzessorischen Organe und der Mann kann die Ejakulation kommen spüren. Zwei bis drei Sekunden später erfolgt dann die eigentliche Ejakulation, die der Mann weder verhindern, verzögern oder sonst irgendwie kontrollieren kann. In der zweiten Phase fühlt der Mann die Kontraktionen der Ejakulation, die als äußerst lustvoll empfunden werden. Nach dem Orgasmus folgt die sog. Rückbildungsphase. Diese ist beim Mann mit einer Refraktärperiode überlagert, eine Phase sexueller Reizunempfindlichkeit. Während dieser Zeit kann es zu keiner neuen Erektion und zu keinem weiteren Orgasmus kommen (Masters und Johnson, 1966).
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